Standardisiert vorgehen -
Individuell anwenden

Dafür testen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene mithilfe von standardisierten, objektiven und fundierten psychometrischen Testverfahren, die wissenschaftlich anerkannt sind. Darauf basierend bieten wir eine professionelle psychologische Testdiagnostik, welche stets individualisiert, spezialisiert und mit größter Sensibilität durchgeführt wird. Die wissenschaftlich überprüften sowie validen Testergebnisse ermöglichen einen wichtigen Orientierungsnachweis und eine gezielte Interventionsempfehlung für Eltern, Schulen und andere Einrichtungen sowie Institutionen. 

Testdiagnostik - FAQ

Was ist psychologische Testdiagnostik überhaupt?

Unter psychologischer Testdiagnostik versteht man die standardisierte Durchführung psychologischer Tests, mit denen Stärken und Schwächen in bestimmten Bereichen wie Lesen und Schreiben (LRS), Rechnen (Dyskalkulie), Konzentration oder Aufmerksamkeit (z.B. ADHS) erkannt werden können. Auch eine Hochbegabung oder eine mögliche Intelligenzminderung lässt sich damit zuverlässig einschätzen. Die Ergebnisse helfen, die individuelle Situation besser zu verstehen und passende Förder- oder Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten. 

Wann ist eine Testdiagnostik sinnvoll?

Eine Testung ist empfehlenswert, wenn bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen anhaltende Schwierigkeiten beim Lernen, in der Konzentration oder im Verhalten auffallen – zum Beispiel beim Lesen, Rechnen, Schreiben oder längeren Aufgaben.
Auch wenn Lehrkräfte, Therapeuten oder Eltern unsicher sind, ob eine Lernstörung oder Aufmerksamkeitsproblematik vorliegt, kann eine psychologische Testdiagnostik Klarheit schaffen.

Ist es schwierig, einen Testtermin zu bekommen?

Ja – im Regelfall sind die Wartezeiten in Praxen oder Kliniken, die über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)abrechnen, mehrere Monate bis hin zu über einem Jahr.
Während dieser Zeit können sich die bestehenden Probleme oft verstärken oder in der Schule zu zusätzlichem Druck führen.
Wir bieten zeitnahe Termine und begleiten Sie zuverlässig durch den gesamten Ablauf der Testdiagnostik – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Ergebnisbesprechung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist in vielen Fällen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Wir informieren Sie transparent über alle Kosten und unterstützen Sie auf Wunsch dabei, mögliche Zuschüsse oder Erstattungen zu prüfen.

Was kann man mit den Testergebnissen machen? 

Die Testergebnisse können dabei helfen, gezielte Förderung oder Unterstützung zu beantragen – etwa in Schule, Ausbildung oder im Studium.
Sie liefern außerdem eine fundierte Grundlage für Nachteilsausgleiche, Förderempfehlungen oder eine weiterführende Diagnostik.
Auch Eltern, Lehrkräfte oder Arbeitgeber erhalten durch die Ergebnisse wertvolle Hinweise, wie sie gezielt unterstützen können.

Muss ich mich selbst mit Schule, Kindergarten oder anderen Einrichtungen auseinandersetzen?

Nein – auf Wunsch übernehmen wir die Korrespondenz mit Schulen, Kindergärten oder Ausbildungsstätten.
So stellen wir sicher, dass die Testergebnisse richtig verstanden und die passenden Maßnahmen eingeleitet werden.

Wann kann ein Nachteilsausgleich bei der Schule beantragt werden?

Ein Nachteilsausgleich kann beantragt werden, wenn bei einer Schülerin oder einem Schüler eine anerkannte Lernstörung oder Beeinträchtigung vorliegt – etwa eine Lese-Rechtschreib-Störung (LRS), Rechenstörung (Dyskalkulie), Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsstörung (zum Beispiel ADHS) oder eine Intelligenzminderung.

 

Dabei ist keine ärztliche ICD-10-Diagnose erforderlich. Eine psychologische Testung, wie sie beispielsweise im Rahmen einer professionellen Diagnostik durchgeführt wird, liefert einen eindeutigen Hinweis auf eine bestehende Beeinträchtigung und kann damit die Grundlage für einen Antrag auf Nachteilsausgleich bilden. 

 

Rechtsgrundlage hierfür sind unter anderem § 1 Abs. 1 und § 2 Abs. 5 Schulgesetz NRW (SchulG NRW), die das Recht auf schulische Bildung, individuelle Förderung und gleichberechtigte Teilhabe am Schulgeschehen festschreiben. Diese Grundsätze werden durch die BASS 14-01 Nr. 1(Nachteilsausgleich bei Behinderung und chronischer Erkrankung) konkretisiert. Insbesondere die Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) ist dort gesondert geregelt

 

Der Nachteilsausgleich dient nicht dazu, Vorteile zu verschaffen, sondern um bestehende Nachteile auszugleichen und Chancengleichheit zu ermöglichen.

Kann auch im Rahmen der Berufsausbildung (Ausbildung oder Studium) ein Nachteilsausgleich erfolgen?

Ja - ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch während einer Berufsausbildung, in der schulischen Ausbildung oder im Studium beantragt werden. Grundlage für einen Antrag können psychologische Testungen, fachliche Gutachten oder andere nachvollziehbare Hinweise auf eine Beeinträchtigung sein.

 

Der Nachteilsausgleich dient nicht dazu, Vorteile zu verschaffen, sondern um bestehende Nachteile auszugleichen und Chancengleichheit zu ermöglichen.

 

 

Beobachtungen erfassen.
Zusammenhänge erkennen.
Verhalten verstehen.

Mit Ihrer psychologischen Test- und Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Lippstadt

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